Deutschland
Ettenheim, Deutschland

Historische Stadt, moderne Apotheke

FELIX SCHULZ IST GEFORDERT.
DIE ERKÄLTUNGSZEIT HAT BEGONNEN.

Zwei Mitarbeiter sind ausgefallen und in der Apotheke stehen hustende Kunden Schlange. Deshalb bleibt keine Zeit, um sich von den Nachtdiensten der vergangenen Woche zu erholen. Der Dienst am Kunden hat Vorrang.

Der 31-Jährige kennt das nicht anders. Er stammt aus einer Apothekerfamilie, die seit mehr als einem Jahrhundert diesem Beruf nachgeht. Seine Marien-Apotheke liegt in einem alten Fachwerkhaus in der barocken Altstadt von Ettenheim, einem Weinbaustädtchen in der Ortenau. Er hat sie von den Eltern übernommen.

In Ettenheim gibt es mehrere Apotheken. Felix Schulz hat zwar Kunden, die regelmäßig zu ihm kommen. Aber viele wechseln auch gern mal die Apotheke. Vor allem, wenn sie das gewünschte Präparat bei ihm nicht sofort erhalten. „Wir müssen deshalb möglichst alles, was verlangt wird, vorrätig haben“, sagt Schulz.

Fast jeden Tag kommen Kunden und verlangen ein Produkt, dessen Namen selbst ein Apotheker nie gehört hat

Zum Glück könne er sich dabei auf PHOENIX Pharmahandel verlassen. Der Großhändler und seine Vorgängerunternehmen beliefern die Apotheken der Familie seit Generationen. „Immer pünktlich und sehr zuverlässig“, betont Schulz. Dreimal am Tag erhält er eine Lieferung. bestellten Medikamente in einer Schleuse ab. Das ist besonders dann notwendig, wenn Kunden mit chronischen Leiden oder schweren Krankheiten ihr Präparat am nächsten Morgen abholen müssen. Die häufigen Lieferfahrten sind aber auch wirtschaftlich für die Apotheke wichtig. Denn die Kunden verlassen sich nicht mehr nur auf den Rat von Arzt oder Apotheker, wenn sie ein Medikament wählen.

Immer mehr Menschein informieren sich zusätzlich bei Freunden, Nachbarn oder im Internet, wo sie zuweilen auf exotische Mittel stoßen. „Fast jeden Tag kommen Kunden und verlangen ein Produkt, dessen Name selbst ein Apotheker noch nie gehört hat“, erzählt Schulz.

In diesen Fällen genügt ein Anruf bei PHOENIX. Der zuständige Ansprechpartner im Vertrieb ermittelt dann das Produkt. "Und es kann in der Regel wenige Stunden später geliefert werden.“ Dennoch ist es natürlich besser, wenn der Kunde sofort das gewünschte Produkt erhält. Bei der Vielzahl unterschiedlicher Produkte kann es daher im Lager schon mal unübersichtlich werden. Um die Vorräte richtig einzukaufen, anzulegen und beim Verkauf abzurechnen, nutzen die insgesamt drei Apotheken der Familie Systeme von ADG.

Die Tochter der PHOENIX group bietet Apothekensoftware und Kassensystem. Vom „Lagercoach“ ist Schulz besonders angetan. Mit Hilfe einer besonderen Software kann er nicht nur feststellen, was vorhanden ist, sondern behält auch den Überblick, was das Haltbarkeitsdatum betrifft. Steht eine Packung kurz vor dem Ablauf, weist das System darauf hin.

Draußen scheint mittlerweile die Sonne, das Thermometer zeigt sechs Grad. Vieles spricht dafür, dass die Erkältungszeit bald vorbei ist. Dann wird Schulz wieder Zeit für sein Hobby haben: Fallschirmspringen. „Da bekomme ich am besten den Kopf frei.“ Und das ist wichtig – auch um neue Absatzwege zu erschließen. Seit kurzer Zeit können seine Kunden zum Beispiel Medikamente per WhatsApp bei ihm bestellen. Was als Test geplant war, schlug ein. „Der neue Service wird überraschend stark genutzt.“

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