Frankreich
Gundershoffen, Frankreich

Auf den Partner ist Verlass

IN GUNDERSHOFFEN IST DIE WELT IN ORDNUNG.

Auch für Philippe Gamel, den Apotheker des Ortes. „Es ist sehr angenehm, hier zu arbeiten“, sagt der 38-Jährige. Seine Kunden vertrauen ihm. Vom Arzt führt der Weg in den meisten Fällen direkt hierher. Acht von zehn Besuchern kommen mit einem Rezept.

Der elsässische Ort mit 3.000 Einwohnern liegt fernab der großen Ballungsräume Frankreichs. Rundherum ein paar Weiler und viel Natur. Immerhin hat Gundershoffen ein Einkaufszentrum. Zwei Fabriken in der Nähe sind die größten Arbeitgeber in der Region.

Die Leute sind bodenständig, dem Apotheker begegnen sie mit Respekt, sprechen ihn mit „Doktor“ an. Auch, weil er ein wichtiger Ratgeber in Sachen Gesundheit ist. Schwindel, Hautreizung, Übergewicht oder Herzklopfen – viele fragen erst mal in der Apotheke nach, bevor sie zum Arzt gehen.

Manche Beschwerden lassen sich durch einfache Mittel lindern. Die Apotheke bietet eine große Auswahl, trotz ihrer abgeschiedenen Lage sind alle gängigen Medikamente zu haben. Zwei Mal am Tag kommt eine Lieferung vom Großhändler der PHOENIX Pharma France. Die Pharmacie de Gundershoffen war einer der ersten Kunden in dieser Region. Zunächst wurde die Apotheke nur einmal pro Tag beliefert. Bald stießen weitere Abnehmer aus der Gegend hinzu und die Zahl der Fahrten erhöhte sich.

Den ersten Draht zur PHOENIX group knüpfte Gamel vor mehreren Jahren über den Apotheker Jean Haudy, der für ihn ein beruflicher Ziehvater ist. Bei Haudy jobbte Gamel schon, als er noch in Straßburg studierte. Nach dem Examen stieg er als Assistent in einem seiner Geschäfte ein. Haudy unterstützte Gamel, als er die Apotheke in Gundershoffen übernahm. Im PharmaVie-Netzwerk ist das üblich. Ältere Apotheker stehen ihren jüngeren Kollegen in den ersten Jahren als Teilhaber zur Seite und verkaufen ihnen nach und nach die Anteile. Mittlerweile gehört Gamel die Apotheke allein. Nun ist er selbst an einem Geschäft beteiligt, das ein jüngerer Kollege vor Kurzem übernommen hat.

Über Haudy lernte Gamel PharmaVie erstmals kennen, das Kooperationsprogramm der PHOENIX group mit rund 800 französischen Apotheken. Haudy vertritt als regionaler Präsident von PharmaVie die Interessen der Apotheken. Außerdem sitzt er als Vertreter von PharmaVie im Beirat der PHOENIX Pharmacy Partnership. Das Apothekennetzwerk der PHOENIX group mit rund 13.000 unabhängigen Apotheken in den Kooperations- und Partnerprogrammen des Unternehmens ist europaweit das größte seiner Art. Dabei fungiert die PHOENIX Pharmacy Partnership als europaweites Dach der zwölf Apotheken-Kooperationsprogramme der PHOENIX group in 15 Ländern.

Für Gamel ist PharmaVie heute eine wichtige Stütze. Nicht nur, weil er von günstigeren Einkaufspreisen profitiert. Ein Experte half ihm, seine Apotheke übersichtlich einzurichten, er kann Werbeflyer und Plakate nutzen. „Sehr wichtig ist auch der Austausch mit anderen Apothekern.“ Vergangenes Jahr reiste er zur ersten Konferenz des europäischen Netzwerkes der PHOENIX nach Berlin, wo mehr als 300 Teilnehmer von Apotheken und Pharmaherstellern ihre Erfahrungen austauschten. Auf dem Programm standen Fachvorträge über Gesundheitstrends, den Wandel des Marktes sowie die Digitalisierung der Branche.

Kollegen berichteten dort zum Beispiel, dass sie sehr gute Erfahrungen mit Bonuskarten der PHOENIX Apotheken-Kooperationsprogramme gemacht haben. Kunden lassen sich ihre Einkäufe elektronisch erfassen und bekommen entsprechend ihrer Punktzahl Nachlass beim Kauf bestimmter Produkte. Gamel erfuhr, dass auch PharmaVie in Frankreich so eine Bonuskarte samt Software für Apotheken zur Verfügung stellt. Nach seiner Rückkehr führte er das Programm sofort in Gundershoffen ein – und hat nun noch mehr treue Kunden.

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