UK
Manchester/Liverpool, Vereinigtes Königreich

Höchstleistungen in der Zusammenarbeit

HIER ZAHLEN DIE MENSCHEN ZEHN PFUND FÜR EINEN GESUNDHEITSCHECK, OBWOHL SIE IHN WOANDERS KOSTENLOS ERHALTEN.

Sein Anspruch ist hoch – besonders, wenn es um Gesundheit geht. Deshalb hat Waqqass Sheikh seine Apotheke nach dem höchsten Berg der Welt benannt. „Everest“ steht in weißen Buchstaben über der Ladenfront. „Schon mein Vater hatte eine Firma, die diesen Namen trug“, sagt der 35-Jährige. „Er wollte immer der Beste sein.“

Dieses Credo nahm sich der Sohn zu Herzen. Heute besitzt er vier Apotheken in der Region Manchester und beschäftigt 65 Angestellte. Zwölf davon arbeiten in seiner profitabelsten Filiale Whalley Range, in einem Außenbezirk der mittelenglischen Industriestadt.

Ich biete meinen Kunden mehr, als sie von einer Apotheke erwarten

Wer die Everest Pharmacy betritt, dem fallen sofort die dort angebotenen umfangreichen Gesundheits- und Beratungsdienstleistungen und die zahlreichen nicht verschreibungspflichtigen Medikamente auf. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man Präparate gegen Schnupfen und Halsschmerzen. „Ich biete meinen Kunden mehr, als sie von einer Apotheke erwarten“, sagt Sheikh. Seit er dieses Rezept beherzige, habe sich sein Umsatz vervielfacht.

Damit seine Kunden gern kommen, ließ er die Apotheke vor drei Jahren neu gestalten. Die Räume sind in Grün und Weiß gehalten. Für die Präsentation der Waren gab ihm ein Berater von Numark wichtige Hinweise. Das Kooperationsprogramm der PHOENIX group gibt es im Vereinigten Königreich seit 52 Jahren. Es ist im vergan genen Geschäftsjahr um rund 400 auf nunmehr 3.630 Kooperations-Apotheken stark angewachsen.

Auswahl und Präsentation sind ein Grund für den Erfolg. „Aber auch der Service muss stimmen“, sagt Sheikh. Sein Kurierdienst holt Rezepte in Arztpraxen ab und liefert die Arzneimittel anschließend den Patienten nach Hause. Bei der Lagerhaltung in der Apotheke hilft ein Roboter, der per Greifarm Medikamente einsortiert und ausgibt. Den Angestellten bleibt damit mehr Zeit für die Kunden.

Sie kommen auch, um ihre Gesundheit checken zu lassen. Blutdruck, Diabetes, Cholesterin und Körpergewicht. „Wir geben unseren Kunden die Ergebnisse in einer Mappe mit nach Hause“, sagt Sheikh. Dabei helfen Vorlagen, die Numark bereitstellt. Sheikhs Kunden sind bereit, knapp zehn Pfund für den Service zu bezahlen – obwohl er bei einigen der benachbarten Apotheken kostenlos sein mag.

Wenn Sheikh seine Kunden berät, setzt er auf Fachwissen und Menschenkenntnis. Er greift aber auch auf Infos, das Material zur Kundenbindung und die Praxistipps zurück, die Numark seinen Mitgliedern im monatlich erscheinenden Marketing-Paket, dem sogenannten „One Pack Promise“, bereitstellt.

Weitere Informationen steuert Rowlands Pharmacy bei – die große Vor-Ort-Apothekenkette der PHOENIX group im Vereinigten Königreich. Wie die Numark Kooperations-Apotheken bietet Rowlands Pharmacy seinen Kunden unter der Eigenmarke „Numark“ ein großes Sortiment nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel in seinen Filialen.

 

Eine dieser Rowlands-Apotheken führt Alison Moss am Rande von Liverpool. Sie atmet tief aus, bevor sie das Gespräch beginnt. „In der Apotheke ist immer etwas los“, sagt sie. „Trotzdem schaffen wir es, jedem unserer Kunden einen effizienten und qualitativ erstklassigen Service zu bieten.“ Die 48-Jährige ist keine Apothekerin, leitet aber dennoch voll verantwortlich die Filiale. Im Vereinigten Königreich ist das rechtlich möglich. Sie managt elf Angestellte, darunter einen Apotheker.

Der Erfolg ihrer Filiale mit monatlich 16.000 verkauften, verschreibungspflichtigen Artikeln, das entspricht mehr als einem Artikel pro Minute, basiert auf einer Geschäftserweiterung vor einigen Jahren sowie dem beispielhaften Kundenservice. Fast alle Kunden kommen mit einem Rezept, denn im selben Gebäude befinden sich mehrere Arztpraxen des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS.

Neben verschriebenen Arzneimitteln bieten wir darüber hinaus auch eine Vielzahl von Dienstleistungen an

„In die Apotheke kommen unterschiedliche Menschen“, erzählt Alison Moss. „Wir geben jedoch nicht nur verschriebene Arzneimittel aus, sondern bieten darüber hinaus auch eine Vielzahl von Dienstleistungen an, wie zum Beispiel Medikamentenberatung, Blutdruckmessungen und Grippeimpfungen. Nebenan gibt es auch zwei Kliniken für Suchtkranke, die an Methadon-Programmen teilnehmen.“ In diesem Arbeiterviertel haben die wenigsten Bewohner viel Geld. Wer selbst für Arzneien zahlen muss, der schaut auf den Preis. „Wir haben jedoch den Vorteil, dass wir auch Numark-Produkte im Sortiment führen.“ Diese Produkte bieten Kunden, die sich für diese Alternative entscheiden, ein gutes Preis- Leistungs-Verhältnis und sind günstiger als vergleichbare Apothekenmarken. Alison Moss schmunzelt. „Auf diese Weise unterstützen wir gleichzeitig sowohl unsere Kunden als auch die Marke Numark.“

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