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Umsatzrekord bei PHOENIX

  • Rekordwerte 2015/16 bei Gesamtleistung (28,5 Milliarden Euro) und Umsatz (23,2 Milliarden Euro)
  • ​Bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) auf 511,3 Millionen Euro gesteigert​
  • Eigenkapitalquote auf 35,1 Prozent erhöht
  • Rating auf BB+ verbessert
  • Langfristige Strategie des profitablen Wachstums und der Kosteneffizienz

Die PHOENIX group sieht sich nach dem höchsten Umsatz ihrer Firmengeschichte im Geschäftsjahr 2015/16 auch in diesem Jahr weiter auf Wachstumskurs. Für 2016/17 rechnet der Pharmahändler erneut mit einem Anstieg des Umsatzes über dem Wachstum der europäischen Pharmamärkte. Im Geschäftsjahr 2015/16 (31.01.16) erhöhte sich die Gesamtleistung des Konzerns um 4,4 Prozent auf den Rekordwert von 28,5 Milliarden Euro. Die Gesamtleistung umfasst das umgeschlagene Volumen von Eigen- und Kommissionsware. Der Konzernumsatz nahm um 3,0 Prozent auf 23,2 Milliarden Euro zu. Maßgeblich waren Umsatzzugewinne im größten Markt Deutschland, erweiterte Dienst- und Logistikleistungen für die Pharmaindustrie und Apotheken sowie Zukäufe von Apotheken. Die Zahl eigener Apotheken in Europa stieg um 7,7 Prozent auf 1.773.

„Unsere Strategie als Familienunternehmen, durch organische Umsatzsteigerungen und gezielte Akquisitionen profitabel zu wachsen, ist nachhaltig erfolgreich“, erklärte Oliver Windholz, Vorsitzender der Geschäftsführung PHOENIX group, bei der Bilanzvorlage in Mannheim. In zehn Ländern ist PHOENIX die Nummer Eins unter den Pharmagroßhändlern und verfügt über eines der größten Apothekennetze in Europa.

Beim operativen Ergebnis (EBITDA) legte PHOENIX bereinigt um Sondereffekte um 6,2 Prozent auf 511,3 Millionen Euro zu. Das Periodenergebnis nach Steuern belief sich auf 225,0 Millionen Euro. Positiv auf das EBITDA wirkte sich das abgeschlossene Effizienzprogramm PHOENIX FORWARD aus. Es führte in den vergangenen drei Geschäftsjahren zu Einsparungen in Höhe von über 100 Millionen Euro.

Verbesserung der Kapitalstruktur – BB+ Rating für PHOENIX

Das Eigenkapital stieg im Wesentlichen durch das Konzernergebnis von 2,48 auf 2,73 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 35,1 Prozent (Vorjahr: 32,1 Prozent). Das Finanzergebnis verbesserte sich von -74,2 auf -57,5 Millionen Euro. Wesentlich war hierfür die 2014 erfolgte Rückzahlung eines 2010 emittierten hochverzinslichen Bonds.

Aufgrund der verbesserten Unternehmensentwicklung stufte die Ratingagentur Standard & Poor’s die Bonität der PHOENIX group sowie der beiden ausstehenden Unternehmensanleihen auf „BB +“ mit weiterhin stabilem Ausblick hoch. Die Ratingagentur Fitch bestätigte im Berichtszeitraum erneut das „BB“ Rating mit stabilem Ausblick. Das Unternehmen hatte im Jahr 2014 eine dritte Anleihe (300 Millionen Euro, fällig im Juli 2021) platziert. Der Kurs beider aktuell ausstehenden Anleihen hat sich im Berichtszeitraum marktkonform entwickelt.

Zielgerichtete Akquisitionen in allen Geschäftsbereichen

2015/16 schaffte PHOENIX durch Akquisitionen die Basis für zukünftiges Wachstum. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden in den Niederlanden wird die zur PHOENIX group gehörende Brocacef Groep die Mediq Apotheken Nederland B. V. übernehmen. Neben Apotheken und Pharmagroßhandel betreibt Mediq dort Pre-Wholesale-Aktivitäten. Dies sind Logistikdienstleistungen für Pharmahersteller. PHOENIX deckt damit in den Niederlanden die gesamte Palette der Dienstleistungen zwischen Hersteller und Patient ab. „Wir kommen unserer Vision, der beste integrierte Gesundheitsdienstleister zu sein – wo immer wir sind, immer näher“, kommentierte Windholz diese Akquisition.

Mit dem Kauf der slowakischen Apothekenkette SUNPHARMA S.a.r.l. die zukünftig als BENU firmieren wird, erschloss PHOENIX im Geschäftsjahr 2015/16 einen weiteren Einzelhandelsmarkt. Das Unternehmen baut damit die Marktposition der eigenen Einzelhandelsmarke BENU in Zentral- und Osteuropa weiter aus. Zudem hat die PHOENIX Tochter ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH nach Zustimmung der ungarischen Kartellbehörde im neuen Geschäftsjahr rund 90 Prozent der Anteile an der Novodata Zrt., Budapest, erworben. Novodata ist Markführer für Apotheken-Warenwirtschafts- und Kassensysteme in Ungarn.

Umsatzsteigerung für Geschäftsjahr 2016/17 im Fokus

„Die politischen Rahmenbedingungen vieler nationaler Gesundheitssysteme erfordern vermehrte Einsparungen und der Wettbewerbsdruck wird voraussichtlich weiter wachsen“, so Windholz. Dennoch gibt sich der PHOENIX CEO zuversichtlich: „Wir setzen weiter auf profitables Wachstum und Kosteneffizienz.“ Neben Akquisitionen wird der Ausbau der Geschäftsbereiche Großhandel, Einzelhandel sowie Pharma Services im Geschäftsjahr 2016/17 eine zentrale Rolle spielen. PHOENIX hat hierzu das größte Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte auf den Weg gebracht: In Dänemark und Norwegen befinden sich hochmoderne Lagerlogistik-Zentren im Bau. Im deutschen Gotha wird das Unternehmen am bisherigen Standort ein komplett neues Vertriebszentrum errichten. Nach seiner Fertigstellung wird es das modernste Vertriebszentrum der PHOENIX in Deutschland sein.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 rechnet die PHOENIX group mit einem Anstieg der Umsatzerlöse über dem Wachstum der europäischen Pharmamärkte insbesondere in Deutschland, West-, Ost- und Nordeuropa. Das Unternehmen geht von einem Adjusted  EBITDA auf Vorjahresniveau (ohne die Mediq Akquisition) aus. „Wir sehen die PHOENIX group weiter auf Erfolgskurs“, sagte Windholz abschließend.

Kennzahlen der PHOENIX group im Vergleich zum Vorjahr

2014/15
in Tausend Euro
2015/16
in Tausend Euro
Gesamtleistung127.278.24328.484.595
Umsatzerlöse22.567.99823.247.428
Gesamtertrag22.277.2952.416.548
EBITDA546.606495.404
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA)3481.326511.342
Ergebnis vor Steuern (EBT)361.278318.985
Bereinigtes Ergebnis vor Steuern4 (EBT)296.558339.628
Periodenergebnis258.012225.011
Eigenkapital2.481.4912.726.468
Eigenkapitalquote in %32,135,1
Nettoverschuldung1.068.7491.121.561
Unternehmensrating (Standard & Poor’s)BBBB+
Mitarbeiter28.92229.745

(Bilanzstichtag 31.01.)

1 Gesamtleistung = Umsatzerlöse + Handled Volume (Warenumschlag gegen Dienstleistungsgebühr). 

2 Gesamtertrag = Rohertrag + sonstige betriebliche Erträge. 

3 Bereinigt um Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen, Auswirkungen des Mindestlohns in Deutschland 2015/16 sowie IT-Projektkosten. 

4 Bereinigt um Wertminderungen der Geschäfts- oder Firmenwerte, Veränderungen in den Pensionssystemen, IT-Projektkosten sowie Mehraufwand im Zusammenhang mit dem Mindestlohn in Deutschland 2015/16.​

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Ansprechpartner Presse
PHOENIX group Ingo Schnaitmann
Ingo SchnaitmannHead of Corporate Communications+49 621 8505 8593i.schnaitmann(at)phoenixgroup.eu
PHOENIX group Jacob-Nicolas Sprengel
Jacob-Nicolas SprengelSenior Manager Corporate Communications+49 621 8505 8502j.sprengel(at)phoenixgroup.eu