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Es geht eine Brille auf Reisen...

Kommt alles in die Tüte? Nein! Nicht alles. Denn diese Tüten sind absolut spezialisiert: auf Brillen, Fassungen, Brillengläser, Kontaktlinsen und vor allem auf Retouren.

Unsere Tochter transmed Transportmanagement liefert natürlich auch Produkte aus der Augenoptik aus – ob Brillengläser oder Kontaktlinsen, wir transportieren das. Nacht für Nacht wird sortiert und ausgeliefert, was am Tag bestellt wurde – aber natürlich müssen auch Retouren ihren Weg zurückfinden.

Damit die Retouren problemlos und sicher ankommen, wird ausgeklügelte Logistik benötigt. Sie sollen schließlich ebenso verlässlich, komfortabel und schnell abgewickelt werden wie die normalen Lieferungen. Wenn König Kunde reklamieren muss, soll er im zweiten Anlauf zufrieden sein – und auf den nicht so lange warten müssen.

„Genau deshalb haben wir vor zwei Jahren die Retourentüte eingeführt“, erklärt transmed Geschäftsführer Marco Grasmeder. Das Ziel: Eine einheitliche Lösung, die Zeit und Kosten spart und allen das Leben und Arbeiten leichter macht.

Das Pilotprojekt zur „Retourentüte“ startete Ende 2014 in Zusammenarbeit mit Essilor, einem weltweit operierenden augenoptischen Unternehmen mit Hauptsitz in Frankreich. Die Retourentüte ist aus blaugrünem Papier, 158 mal 375 Millimeter groß, auf Doppellaschen geklebt und mit einem wiederverschließbaren Etikett versehen. Zwei Barcodes zur eindeutigen Identifizierung zieren Vorder- und Rückseite. Die sogenannte „Routingnummer“ unterstützt beim effektiven Sortieren.

Eine saubere Lösung

Die Papiertüte ist eine „saubere und attraktive Lösung“, um das Produkt sicher zum Zielort zu bringen, bestätigen uns Augenoptiker, die den Service schon länger nutzen. Für sie hat der Service zahlreiche Vorteile, allem voran der schnelle und reibungslose Ablauf. Das beginnt schon beim Versand: Adressen und Routing sind aufgedruckt.

Wenn der Fahrer kommt, erkennt er die Retourentüte sofort an ihrer grünen Farbe. Im Lieferwagen werden sie so gelagert, dass die leicht zerbrechlichen optischen Produkte nicht mit schweren Paketen in Berührung kommen – so gibt es deutlich weniger Beschädigungen während des Transports als früher.

Je nachdem, welches Ziel die Tüte hat, wird sie im regionalen Zieldepot neu verteilt oder erst am Hauptumschlagsplatz in Hanau – das wirkt ein wenig wie ein Busfahrplan, an dessen Haltestellen immerzu Fahrgäste in grünblauer Kleidung ein- und aussteigen.

Transparente Logistik

Die Tüten werden gescannt, sobald sich ihr Status verändert – bei der Übernahme am firmeneigenen Botenkasten, sowie an allen Umschlagstellen und zuletzt am Ziel. So lässt sich immer leicht nachvollziehen, wo ein Produkt gerade ist. Verluste oder Beschädigungen liegen dadurch im Promillebereich.

Und dann geht es sehr schnell: Die Tüte wird in der Folgenacht beim Hersteller ausgeliefert, der die Bestellung korrigieren kann und die Retoure sofort wieder an den Augenoptiker zurück adressieren kann. Wenn alles gut ineinandergreift, ist so eine Reklamation innerhalb von 48 Stunden erledigt. Und alle sind zufrieden. Dabei ist das System sogar noch kostengünstiger als der normale Postversand – Nachschub an Tüten gibt es wie nebenher über den Hersteller und per Botenkasten.

Entwickelt wurde die Tüte in Zusammenarbeit mit Essilor, einem führenden Hersteller von Brillengläsern. Für Eric Schneider, Director Operations & IT bei Essilor Group Germany & Austria, hat sich das Pilotprojekt bewährt:

Mit der transmed-Retourentüte ermöglichen wir unseren Kunden einen attraktiven Service, der entscheidende Vorteile bietet. Die Abwicklung erfolgt einfach und sicher, die retournierten Brillengläser gelangen schnell vom Kunden zu Essilor – und das günstiger als per Post. Für uns und unsere Kunden die perfekte Lösung zur Retourenabwicklung.Eric SchneiderDirector Operations & IT bei Essilor Group Germany & Austria

Neben Essilor ist mittlerweile der Brillengläserproduzent Hoya als Zweiter im Boot und damit im Rennen um die Gunst von Augenoptikern und ihren Kunden.

Ansprechpartner Presse
PHOENIX group Ingo Schnaitmann
Ingo SchnaitmannHead of Corporate Communications+49 621 8505 8593i.schnaitmann(at)phoenixgroup.eu
PHOENIX group Jacob-Nicolas Sprengel
Jacob-Nicolas SprengelSenior Manager Corporate Communications+49 621 8505 8502j.sprengel(at)phoenixgroup.eu