PHOENIX group mit anhaltendem Wachstumskurs im 1. Quartal

  • Gesamtleistung und Umsatzerlöse erneut gesteigert
  • EBITDA vor Einmaleffekten über Vorjahr
  • Nettoverschuldung weiter reduziert
     

Die PHOENIX group hat ihren Wachstumskurs im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 (30.04.2021) beibehalten. Die Umsatzerlöse des europaweit tätigen Gesundheitsdienstleisters wuchsen im Vorjahresvergleich um 69,0 Millionen Euro (1,0 Prozent) auf 7,3 Milliarden Euro an. Die Gesamtleistung erhöhte sich im 1. Quartal gegenüber der durch die COVID-19-Pandemie geprägten Vergleichsperiode um 84,2 Millionen Euro auf 9,3 Milliarden Euro. Die für den Pharmagroßhandel relevante Kennzahl setzt sich aus Umsatzerlösen und Warenumschlag gegen Dienstleistungsgebühr zusammen.

„Nach einem herausfordernden Geschäftsjahr 2020/21, in dem wir der COVID-19-Pandemie getrotzt haben, konnten wir unser Wachstum auch im ersten Quartal 2021/22 weiter fortsetzen. Umsatz- und Ergebnisanstieg zeigen, dass die PHOENIX group auf stabilem Kurs ist und wir erneut auf ein solides Geschäftsjahr zusteuern“, unterstreicht Sven Seidel, Vorsitzender des Vorstands der PHOENIX Pharma SE.

Bereinigtes EBITDA über Vorjahr
Das um Einmaleffekte bereinigte EBITDA steigerte sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um 9,2 Millionen Euro auf 167,2 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent. Das EBITDA ging von 168,9 Millionen Euro auf 134,5 Millionen Euro zurück. Zwei Einmaleffekte waren hierfür wesentlich: Im ersten Quartal des Vorjahres führten Einmalerträge im Zusammenhang mit COVID-19 im Vereinigten Königreich zu einer erhöhten Apothekenvergütung durch den nationalen Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) in Höhe von 10,9 Millionen Euro. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2021/22 kam es zu Aufwendungen aus der Vorratsbewertung von -32,7 Millionen Euro.

Positive Finanzlage
Das Eigenkapital des Unternehmens stieg gegenüber dem Vorjahresquartal zum Stichtag 30. April von 2,8 Milliarden Euro auf 3,0 Milliarden Euro an. Die Eigenkapitalquote lag zum 30. April 2021 bei 29,7 Prozent (30. April 2020: 29,2 Prozent). Die Nettoverschuldung reduzierte sich im Quartalsvergleich um 155 Millionen Euro auf 2,3 Milliarden Euro.

Wachstum prognostiziert
Für das Gesamtjahr 2021/22 rechnet die PHOENIX group mit einem Umsatzanstieg leicht über dem Wachstum der europäischen Pharmamärkte. Für das Ergebnis vor Steuern wird ein Niveau leicht über dem Geschäftsjahr 2020/21 prognostiziert. Bei der Eigenkapitalquote wird ebenfalls ein leichter Anstieg erwartet.

Kennzahlen der PHOENIX Pharma SE im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

 1. Quartal
2020/21
in Mio. Euro
1. Quartal
2021/22
in Mio. Euro

Gesamtleistung1

9.224,9

9.309,1

Umsatzerlöse

7.224,2

7.313,2

Gesamtertrag2

772,9

751,9

EBITDA (vor wesentlichen Einmaleffekten)

158,0

167,2

EBITDA

168,9

134,5

Ergebnis nach Steuern (vor wesentlichen Einmaleffekten)

50,0

60,0

Ergebnis nach Steuern

58,8

36,1

Eigenkapital3

2.834,0

2.998,5

Eigenkapitalquote (in %)3

29,2

29,7

Nettoverschuldung3

2.420,2

2.265,3

  (Bilanzstichtag 30.04.2021)
1 Gesamtleistung = Umsatzerlöse + Handled Volume (Warenumschlag gegen Dienstleistungsgebühr).
2 Gesamtertrag = Rohertrag + sonstige betriebliche Erträge.
3 Zum Stichtag 30.04.2020 bzw. 30.04.2021.
 

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